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Jetzt aktuell: Zitrus-Bäumchen & ihre Pflege

25.03.2021

Passend zu den steigenden Temperaturen haben auch die wunderschönen Zitronenbäumchen ihre Hochsaison bei uns im Garten-Center. Egal ob Zitronen, Limetten, oder wunderbare Orangen, die Bäumchen versorgen uns nicht nur mit den frischsten Zitrusfrüchten, die es gibt, sie zaubern auch Feriengefühl auf jeden Balkon und in den Garten. Wie die Zitrusbäumchen richtig gepflegt werden, erfahren Sie hier >

Zitrusbäumchen

Standort für Zitrusbäumchen  im Sommer

Alle Zitruspflanzen bevorzugen es, im Sommer im Freien zu stehen (auch so genannte Zimmer-Zitrus wie Calamondin, Chinotto oder Kumquat), da hier die Lichtausbeute wesentlich höher ist als bei einem ganzjährigen Stand im Zimmer. Dauerhaft hinter einer Fensterscheibe behalten Zitruspflanzen nicht ihre runde, kompakte Form: Die Blattabstände werden grösser, ebenso die Blätter selbst, und dadurch entstehen locker aufgebaute Kronen. 

Für wohlgeformte, dichte Zitruspflanzen ist es besser, sie während der gesamten frostfreien Zeit des Jahres auf die Terrasse oder in den Garten zu stellen. Kernzeit ist von Mitte Mai bis Mitte Oktober, je nach Witterungsverlauf und Klima vor Ort kann sich der Freilandaufenthalt auf die Monate April und November ausdehnen, solange es eben frostfrei bleibt. 

Zitruspflanzen recken ihre Zweige sehr gern in die Sonne, die Wurzeln aber dürfen nicht überhitzen. Trifft die pralle Sonne täglich stundenlang auf schwarze Pflanzgefässe, heizt sich die Erde extrem auf und die Wurzeln schränken ihre Aktivität ein. In der Folge kommt es, trotz feuchter Erde, zu Welkeerscheinungen, da die inaktiven Wurzeln den Wasserverlust der Blätter nicht ausgleichen können. 

Alternativ kann man Zitrus ganzjährig in lichtreichen Wintergärten halten. Standort im Winter: Sehr hell bei +3 bis +15 °C, wärmebedürftigere Arten ab +5 bzw. ab +8 °C, aber ebenfalls unter +15°C. Als Grundregel gilt: Je wärmer der Standort ist, umso lichtreicher muss er sein. Je kühler das Winterquartier ist, umso eher reicht das Licht aus, das durch unverhangene Südfensterscheiben (Wärmeschutzglas) fällt. An zu dunklen Plätzen ist ein teilweiser Blattabwurf normal. Er wird durch den Neuaustrieb ab März/April ausgeglichen, wenn die Wasserversorgung stimmt. Kurzzeitiges Temperaturminimum 0 °C.

Zitronenlemonade eigene Zitronen

Pflege für Zitrusbäumchen im Sommer

Zitruspflanzen brauchen im Sommer VIEL Wasser, vor allem dann, wenn sie an sonnigen Plätzen im Freien stehen wie empfohlen. Verlassen Sie sich nicht auf Regenfälle. In Töpfe, die von den Kronen der Pflanzen weitgehend überschirmt werden, dringt kaum ein Tropfen! Giessen Sie darüber hinaus nicht zögerlich, sondern bei jedem Durchgang so viel, dass die Erde bis zum Topfgrund befeuchtet wird. 

Wenn Wasser zu den Topflöchern rinnt, ist dies noch kein Zeichen dafür, dass die Erde nass ist! Gerade ausgetrocknete Erde lässt an den Topfrändern Ritzen klaffen, über die das Wasser rasch, aber völlig ungenutzt abläuft. Etwas Wasser im Untersetzer (ca. 1 cm Wasserhöhe) ist im Sommer kein Drama. Giessen Sie bevorzugt mit Regenwasser, Leitungswasser ist jedoch nicht tabu. Heutige, wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Zitruspflanzen das Calcium, das im Kalk enthalten ist, dringend benötigen. 

Zum Düngen sollten Sie hochwertigen Zitrusdünger (z.B. Zitrus und Palmendünger von Hauert) verwenden. Hiervon in der Wachstumszeit von März bis Oktober eine Gabe pro Woche geben. Bei niedriger konzentrierten Düngern sind bei Bedarf Zusatzgaben abzuwägen. 

Pflege der Zitrusbäumchen im Winter

Im Winter brauchen Zitrus NICHT ZU VIEL Wasser. Um diese Jahreszeit ist es wichtig, dass die Erde nicht über längere Zeit pitsch-nass ist. Sie darf aber auch nicht austrocknen! Die beste Taktik sind möglichst regelmässige Kontrollen: Giessen Sie immer dann wieder, wenn die Erde leicht abgetrocknet ist und stets so viel, dass die Erde bis zum Topfgrund durchfeuchtet wird. Giesst man über eine gewisse Dauer zu wenig, gehen die unteren Wurzeln stets leer aus und sterben allmählich ab. Lassen Sie kein Wasser im Untersetzer oder Übertopf stehen. 

Gedüngt werden Zitrus, solange sie wachsen. Dies kann in lichtreichen, beheizten Wintergärten bis weit in den November, ja sogar Dezember und Januar hinein der Fall sein. Bei Exemplaren, die suboptimal in lichtarmen Räumen überwintern, düngt man ab Mitte/Ende September nicht mehr, um die Bildung neuer Blätter und Triebe zu verlangsamen bzw. zu stoppen. 

Schnitt: Je häufiger und konsequenter Sie Zitruspflanzen schneiden, umso schöner und handlicher bleiben sie. Ein Zitronenbäumchen, das nie geschnitten wird, wir sparrig und mit den Jahren riesig. Stutzen Sie die Zweige immer dann, wenn sie anfangen, zu lang zu werden - auch bereits während des Sommers! Für grössere Kronenkorrekturen, die bis ins alte Holz reichen, ist der Spätwinter die beste Zeit, kurz bevor Zitruspflanzen frisch austreiben. Wunden, die grösser als eine 1-Franken-Münze sind, verstreicht man an ihren Rändern vorsorglich mit Baumwachs.

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